6. November 2015 – Seit mehreren Jahren bieten die Jungen Neurologen auf den Jahreskongressen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) ein eigenes Programm für Medizinstudierende und junge Assistenten an. Das JuNo-Programm ist dabei immer ein Mix aus bewährten Klassikern und neuen Formaten und Veranstaltungen.

So auch 2015 in Düsseldorf: Zum ersten Mal haben die JuNos hier zusammen mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft ein „Scientific Speed Dating“ veranstaltet. Studierende und junge Assistenzärzte hatten dabei die Möglichkeit, renommierte Forscher kennenzulernen und in kurzen Gesprächen (Speed-Dating!) Fragen zur Forschung und Klinik anzureißen.

Ebenfalls neu: der Workshop „Von der Idee zur Studie“. Hier trafen sich knapp 15 Teilnehmer mit hochkarätigen Referenten und bearbeiteten gemeinsam Fragen zu Forschungsanträgen und zur Publikation von Forschungsergebnissen.

Damit schafften die Jungen Neurologen auch in diesem Jahr zwei Programmpunkte, die insbesondere junge Kollegen auf dem Weg in die neurologische Forschung unterstützen sollen. 2015 gab es außerdem das erste JuNo-Update: Der Experte Prof. Michael Strupp aus München stellte das Thema Schwindel umfassend dar. Das kam an - nicht nur bei jungen Neurologen!

Zu bewährten Angeboten gehören dagegen mittlerweile die beiden „State of the Art Seminare für Berufseinsteiger“: Wieder gaben erfahrene Kliniker Studierenden und Berufseinsteigern praktische Anleitungen und Tipps zum Umgang mit häufigen neurologischen Erkrankungen auf Station und in der Notfallambulanz. „Die State of the Art-Seminare gehören inzwischen fest zu unserem Repertoire”, freute sich die neue Sprecherin der Jungen Neurologen, Anne-Sophie Biesalski. „Durch die jährliche Evaluation können wir inzwischen ganz gezielt Themen und Referenten einplanen, die für Berufseinsteiger besonders relevant sind. So bleibt das Format zwar dasselbe, die Themen sind aber jedes Jahr individuell abgestimmt“, so Biesalski.

Zu intensiven Diskussionen kam es auf der Veranstaltung zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Chefärzte, Niedergelassene und Assistenten machten die Work-Life-Balance in der Neurologie zum Thema und diskutierten, wie sie gelingen kann.

Dauerbrenner im besten Sinne sind auch die beliebte JuNo-Poster-Sessions, bei der erfahrene Posterautoren aktuelle Poster darstellen und mit den Teilnehmern diskutieren.

Ein besonderes Highlight für die rund 100 Kongress-Stipendiaten war zudem der JuNo-Social-Club am ersten Kongresstag. Der neurologische Nachwuchs traf sich in gemütlicher Atmosphäre in einem der ältesten Düsseldorfer Brauhäuser zum Kennenlernen und Einstimmen auf den Kongress.

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