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Lübeck: Der Protest hat sich gelohnt PDF Drucken E-Mail

(Juli 2010) Die Medizinische Fakultät in Lübeck bleibt erhalten. Auch die Zahl der Medizin-Studienplätze in der Hansestadt bleibt bestehen. Das haben Bundesforschungsministerin Annette Schavan und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (beide CDU) bekannt gegeben.


Letztlich ging es um 25 Millionen Euro, die das Land Schleswig-Holstein einsparen wollte. Dies soll nun auf anderem Wege geschehen, nämlich durch die Umwandlung des Kieler Leibniz-Instituts für Meereskunde in ein Institut der Helmholtz-Gemeinschaft. Das bisher zur Hälfte vom Land finanzierte Meereskunde-Institut wird damit künftig zu 90 Prozent vom Bund getragen.
Peter Carstensen sprach von einer Signalwirkung der Unterstützung durch den Bund für strukturschwache Länder. Er verhehle nicht, dass die Debatten um die Schließung zu Vertrauensverlust bei den Studenten und Streit zwischen den Universitäten Lübeck und Kiel geführt habe. Nun sei aber noch rechtzeitig eine Lösung gefunden worden.

 

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