Im letzten Jahr des Medizinstudiums wird es spannend. Das Praktische Jahr steht an und soll euch in den klinischen Alltag einführen. Neben der Inneren Medizin und der Chirurgie, die für jeden werdenden Arzt Pflicht sind, bekommt Ihr hier die Gelegenheit, im dritten Abschnitt 16 Wochen lang die klinische Praxis in der Neurologie kennenzulernen. Um euch einen Vorgeschmack zu bieten, findet Ihr an dieser Stelle ab sofort Erfahrungsberichte von werdenden Neurologen, aus Ihrem PJ in der Neurologie.
Beginner’s Guide to Research – Dein Weg in die Forschung
Du überlegst, eine Karriere in der Forschung einzuschlagen? Oder dir Grundlagen zu schaffen, um deine klinische Tätigkeit mit wissenschaftlicher Arbeit zu begleiten? Hier findest du Tipps, worauf es sich bei der Wahl deines neuen Arbeitsumfelds zu achten lohnt! … und was dich erwartet!
... mehr Hirn? Oder mehr Geld? Was ihr wollt, haben wir auf der Neurowoche 2010 gleich mal in Bild und Ton festgehalten.
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Zukunftschancen/ Jobs
Freie Stellen in der Neurologie
Der Bedarf an Neurologen in Deutschland ist größer als das Angebot. Bei den niedergelassenen warten Patienten lange auf Termine, in Kliniken herrscht ein Mangel an Ärzten und Weiterbildungsassistenten. Deshalb können sich angehende Neurologen ihre Stelle in den meisten Fällen aussuchen. Im Jahr 2007 haben rund 450 Neurologen ihre Facharztausbildung abgeschlossen. An Patienten wird es ihnen nicht mangeln: Denn neurologische Erkrankungen nehmen insgesamt zu. Zum Jahresende 2008 gab rund 4200 berufstätige Neurologen, davon rund zwei Drittel im stationären Bereich. Der Frauenanteil in der Fachgruppe Neurologie wächst kontinuierlich: In den vergangenen 15 Jahren von 26,5 auf annähernd 35 Prozent.
Gut vorbereitet ins Gespräch
Es ist soweit: Ihr habt das Hammerexamen bestanden und wollt euch für eine Assistenzarztstelle in der Neurologie bewerben. Der Arbeitsmarkt für junge Neurologen sieht zwar rosig aus, dennoch solltet ihr euch im Bewerbungsgespräch richtig verkaufen können. Hier findet ihr einige wichtige Prinzipien für das Bewerbungsgespräch:
Adrenalin pur – darauf solltet ihr euch bei eurem ersten Nachtdienst einstellen. Junge Neurologen von der Uni-Klinik Halle haben für euch einige wertvolle Tipps zusammengefasst:
Medizinische Datenbanken: In wenigen Minuten mehr wissen (als der Chef)
Der Chefarzt hat sich zur Visite angemeldet. Kurz bevor er eintrifft, wird ein Patient mit einer seltenen Verdachtsdiagnose auf Station verlegt. Was tun, um die Wissenslücken zu verbergen? In den Büchern gibt es nichts zu der angenommenen Erkrankung. Also online. Aber wo im Internet findet man rasch zuverlässige Informationen?
Familienplanung, Kinder kriegen während des Medizinstudiums oder gar in der Facharztausbildung? Das wollen sich viele angehende Ärztinnen lieber erst gar nicht vorstellen. Der Mediziner-Alltag ist stressig genug, da bleibt Eltern wenig Zeit für ihren Nachwuchs. Christine Klein (40), forschende Professorin für Neurologie am Universitätsklinikum Lübeck weiß es besser: Der Spagat zwischen Wickeltisch und Forschungslabor kann gelingen!