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Hatte er doch nach Erzählungen von Freunden und Kollegen über paradiesische Zustände deren neuen Stelle im Ausland bereits die Stellenanzeigen durchforstet. Hatte zukunftsträchtige Ideen sein lassen aus Mangel an Mittel, Beziehungen oder ganz einfach weil von beruflicher Umgebung belächelt und verkannt. Die Ausbildungsmöglichkeiten an seiner Arbeitsstelle reichten ihm nicht mehr, er wollte mehr erfahren, mehr bewirken, aber wie? Was Dr. Normalneurologe nicht wusste: Es gibt ungeahnte Möglichkeiten und Ressourcen für einen jungen motivierten Neurologen, in Austausch mit Kollegen aus anderen Ländern zu treten, Projekte zu verwirklichen und seinen Horizont zu erweitern, ohne gleich alle Brücken abbrechen und ins Ungewisse stürzen zu müssen.
Ganz besonders möchte ich in diesem Zusammenhang die European Association of Young Neurologists and Trainees (EAYNT) erwähnen. Dies ist eine non-profit-Organisation, welche die Vernetzung zwischen jungen Neurologen in Ausbildung sowie deren Unterstützung in Ausbildung und wissenschaftliches Arbeiten anstrebt. Ich empfehle es jedem von euch wärmstens, die Arbeit von den engagierten und sehr hilfsbereiten Kollegen näher unter die Lupe zu nehmen, am besten gleich beitreten, kostet nichts, ist aber nicht umsonst!
Der Link zur Homepage: www.eaynt.org
Natalja Holler |




Nach einem langen Dienst in einem Krankenhaus im Ländlichen, in Träumen an das sagenumwobene Neurolabor vor noch zu Dokumentierendem sitzend, die halbe Abteilung an gestern schwer kranken, und nun akut nach Hause drängenden Patienten noch nicht entlassend, fragte sich Dr. Otto Normalneurologe: "Was tue ich hier eigentlich?"

