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2. Februar 2012 – Nach der Premiere im Jahr 2011 ist das Einzelmentoring der Jungen Neurologen und der DGN für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung jetzt wieder ausgeschrieben. Das Projekt Gruppenmentoring für Studierende läuft als Pilotprojekt.
Die Grundidee 2011 haben die Jungen Neurologen und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) ein innovatives Projekt ins Leben gerufen: das Mentoren-Programm Neurologie. „Die Grundidee ist, Nachwuchs zu finden und diesen durch sehr gute Lehrangebote und Entwicklungsmöglichkeiten an die Neurologie zu binden“, so der Geschäftsführer der DGN, Dr. Thomas Thiekötter. Viele Gespräche mit dem Nachwuchs während der Summer Schools der Jungen Neurologen und am Rande von Tagungen zeigten: Für die Entscheidung, den Karriereweg in der Neurologie aufzunehmen, ist der Austausch mit erfahrenen Neurologen, Studenten und jungen Neurologen wichtig. Entsprechend den Bedürfnissen der Teilnehmer und deren Ausbildungsstand verfolgt das Mentorenprogramm ein zweistufiges Konzept: das Einzel- und das Gruppenmentoring.
Einzelmentoring Das Einzelmentoring soll Assistenteninnen und Assistenten in besonderer Weise dabei unterstützen, ihre klinische und wissenschaftliche Laufbahn zu verfolgen. In Ausnahmefällen können sich auch besonders ambitionierte Studierende bewerben. Dieses Einzelmentoring geht nach dem erfolgreichen Start 2011 jetzt in die zweite Runde. Das Programm kann jedes Jahr zehn neue Mentees aufnehmen. Bei den Mentoren handelt es sich um Ordinarien, Chefärzte und Praxisinhaber, die über große klinische und wissenschaftliche Erfahrung verfügen und in der Welt der Neurowissenschaften international sehr gut vernetzt sind.
Die teilnehmenden Mentees werden nach einem Bewerbungsverfahren für das Programm ausgewählt und geeigneten Mentoren zugeordnet. Diese Zuordnung orientiert sich an der räumlichen Nähe zwischen Mentor und Mentee. Alter, Geschlecht und neurologisch-fachliche Schwerpunkte spielen keine Rolle. Die Jungen Neurologen erwarten, dass sich die Kontakte zwischen Mentees und Mentoren nicht auf die Weitergabe einiger Karrieretipps beschränken werden. „Unser Ziel ist es, zwischen Mentor und Mentee nicht nur ein gutes Arbeitsverhältnis, sondern auch eine funktionierende persönliche Beziehung anzubahnen, die den Mentee auf seiner Laufbahn begleitet und unterstützt“, sagte Haidar Dafsari, der das Programm auf der Seite der Jungen Neurologen konzipiert hat und betreut.
Gruppenmentoring Ausschließlich an Studierende richtet sich der zweite Baustein des Mentorenprogramms: das Gruppenmentoring. Vier bis acht Studierende treffen sich dabei ein- oder zweimal im Semester, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und mit dem Gruppenmentor Fragen zur Berufswahl, aber auch zum Studienabschluss, zur Promotion, zu Auslandsaufenthalten und anderem zu besprechen. Dieses Gruppenmentoring läuft in einer Pilotphase in Kiel, weitere Standorte werden in diesem Frühjahr folgen.
Ihr möchtet ein Gruppenmentoring an eurer Uni organisieren oder bewerben? Hier findet Ihr vorformulierte Texte für eine Fachschafts-Rundmail oder ein Plakat-Text:
Ansprechpartner Haidar Dafsari E-Mail:
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