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Die Teilnehmer der Spring School 2014

30. April 2014 – Vom 31. März bis 4. April 2014 fand zum ersten Mal im Rhein-Main-Neuronetz (rmn²) die Spring School statt. Als Schirmherren luden Frau Prof. Dr. Zipp und Herr Prof. Dr. Steinmetz Neurologie-interessierte Medizinstudenten und  junge Assistenzärzte aus ganz Deutschland nach Mainz und Frankfurt ein.


Eine Woche lang wurde in zahlreichen Seminaren das Neuste aus dem Bereich der neurologischen Klinik und Forschung präsentiert, es ging aber insbesondere auch um Themen, die im Studium oder Berufsalltag häufig vernachlässigt werden. Dementsprechend deckten die Vorträge nicht nur die neuesten Therapiestrategien bei Multipler Sklerose oder die interventionellen Optionen bei akutem Schlaganfall ab, sondern mit dem Seminar von Dr. Kell zur kognitiven Neurologie auch Bereiche der Kognition. So haben wir neben der Liquordiagnostik und Behandlung von hirneigenen Tumoren auch gelernt, warum Babys in Frankreich anders schreien als in Deutschland.

Dabei haben die Organisatoren ein äußerst abwechslungsreiches Programm mit vielen praktischen Einheiten und Exkursionen zusammengestellt. Selbst zum Thema Schmerz wurde eine „Selbsterfahrung“ durch subkutane Capsaicininjektion angeboten. Medizin zum Anfassen bot der Nachmittag mit Prof. Dr. Nitsch in der Anatomie Mainz, der für die Teilnehmer das üblicherweise vier Tage lange Repetitorium Neuroanatomie nochmals auf 5 Stunden komprimierte. An zahlreichen Präparaten konnten wir unser Wissen aus der Vorklinik über die Lage der Kerngebiete und Faserbahnen wiederholen.

Nach einem langen Seminar-Tag ging es mit Prof. Zipp bzw. Prof. Steinmetz zum Abendessen in die Innenstädte von Mainz und Frankfurt. So konnten die Vorträge vom Tag weiter vertieft oder auch über medizinfremde Themen diskutiert werden.

Alle Dozenten genossen den Austausch über ihre klinischen und wissenschaftlichen Interessensgebiete mit den engagierten Kursteilnehmern. Eine teilnehmende Medizinstudentin fand die Vorträge sehr interessant und abwechslungsreich und wurde in ihrem Wunsch bestärkt, ihre Karriere in der Neurologie zu beginnen. Ein anderer Teilnehmer lobte die gute Organisation und das große Engagement der Organisatoren.

Insgesamt kann die erste Spring School im Rhein-Main-Neuronetz (rmn²) als voller Erfolg gewertet werden. Sowohl Studierende als auch junge Assistenzärzte sahen die Woche als Bereicherung zum normalen Studien- bzw. Arbeitsalltag und nutzten die Gelegenheit über den Tellerrand hinauszuschauen und sich fortzubilden. Die 49 CME-Punkte, die man als Arzt sammeln konnte, reflektieren die intensive Auseinandersetzung mit dem Fach Neurologie sowie der Wissenschaft auf dem Fortbildungskonto. 

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