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7. August 2015 – Führende Neurowissenschaftler und Neurologen diskutieren am am 22. September 2015 in Düsseldorf über Gegenwart und Zukunft der Neuromedizin.


Gelähmte, die mit Roboteranzügen wieder gehen können oder über Gehirn-Computer-Schnittstellen allein mit der Kraft ihrer Gedanken Briefe schreiben. Parkinson-Patienten, die ihr Zittern durch Hirnschrittmacher selbst „abschalten“. Neurologen, die anhand der Hirnströme ihrer Patienten „Gedanken lesen“ oder mit bildgebenden Verfahren dem menschlichen Gehirn bei der Arbeit zusehen – was unglaublich klingt, sind faszinierende Forschungsbereiche der Neuromedizin.

Was kann die Neurologie heute schon? Was wird in Zukunft möglich sein? Und: Dürfen wir alles, was wir können? Diesen und anderen Fragen der Öffentlichkeit stellen sich führende deutsche Neurologen und Neurowissenschaftler aus Düsseldorf, Bochum, Bonn, Köln/Jülich und Berlin am 22. September in Düsseldorf. In einer Informationsveranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) präsentieren sie die bemerkenswerten Fortschritte der Neurologie und ihre Möglichkeiten wie auch Grenzen und wagen den Blick in die Zukunft der modernen Neuromedizin.

Die Veranstaltung „Menschen, Medizin, Machbarkeit: Forschung am Gehirn 2.0“ richtet sich an interessierte Laien und neugierige Professionals. Sie findet am Dienstag, 22.9.2015, von 19:00 bis 21:00 Uhr im Max-Haus Düsseldorf, Schulstr. 11, statt (Einlass 18:30 Uhr). Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Die Zahl der Plätze ist allerdings begrenzt. Eine Platzreservierung ist daher zu empfehlen per E-Mail an .

Die Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie bildet den Auftakt zum 88. DGN-Kongress, zu dem sich vom 23. bis 26. September etwa 6000 Experten für Gehirn und Nerven im Congress Center Düsseldorf zum wissenschaftlichen Austausch treffen.

Details zum Programm der Informationsveranstaltung unter www.dgnkongress.org/kongress-guide/publikumsveranstaltung-dgn