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Prof. Dr. Rolf Schneider (c) Klinikum Aschaffenburg

Die Felgenhauerstiftung (Stiftung zur Förderung junger Neurowissenschaftler) wurde vom ehemaligen Direktor der neurologischen Klinik der Universität Göttingen, Prof. Dr. Klaus Felgenhauer (1933-2002), gegründet. Ziel ist es, junge Assistenzärzte und Wissenschaftler, welche zu neurologischen, neurowissenschaftlichen oder psychiatrischen Themen forschen, finanziell zu unterstützen.


Gefördert werden u. a. kurze Studienaufenthalte in angesehenen Laboren im In- und Ausland sowie die Teilnahme an Fachtagungen im Ausland zur Präsentation eigener Forschungsergebnisse. Zusätzlich wird jedes Jahr ein Minisymposium der DGN-Jahrestagung zur Förderung ausgewählt, welches den Titel „Felgenhauer-Symposium“ verliehen bekommt.

Der Vorsitzende der Felgenhauerstiftung, Herr Prof. Dr. Schneider, Direktor der Neurologischen Klinik des Klinikums Aschaffenburg, hat uns ein Interview gegeben.

Seit wann gibt es die Stiftung?
Die Stiftung gibt es seit 2002. Sie geht auf Prof. Dr. Felgenhauer, seinerzeit Ordinarius für Neurologie an der Universität Göttingen, zurück. Er verfügte, dass nahezu sein gesamtes Barvermögen in eine Stiftung zur Förderung junger Neurowissenschaftler eingebracht wird.

Welche Ziele verfolgt sie konkret?
Die Förderung junger (ungefähr bis 35 J.) Neurowissenschaftler, d.h., Neurologen, Psychiater, Neurobiologen, Psychologen usw., kurz: wer auch immer sich wissenschaftlich mit einem Neuro-Fach befasst. Gefördert werden sollen z.B. Kongressbesuche, um eigene Ergebnisse vorzustellen oder mehrwöchige/-monatliche Aufenthalte in externen Forschungslaboren, um neue Techniken zu erlernen.

Welches sind die Hauptthemen der geförderten Projekte?
Es gibt keine Hauptthemen. Jedes wissenschaftlich seriöse Projekt kann gefördert werden.

Gibt es neurologische Themen, die generell nicht gefördert werden?
Nein. Das Projekt muss allerdings durchdacht und wissenschaftlich fundiert sein.

Ist das Stipendienprogramm auch für Bewerber von nicht universitären Kliniken offen?
Ja.

Wieviele Stipendiaten werden jährlich gefördert?
Immer zwischen 15 und 20.

Wonach richtet sich die Auswahl der Bewerber?
Es gibt eine Gutachterkommission, bestehend aus 4 Hochschulprofessoren, die  die eingereichten Anträge bewerten, dann wird eine Rangliste erstellt.

Wonach richtet sich die Fördersumme?
In der Regel sind jährlich € 20.000 zu verteilen. Die maximale Fördersumme beträgt € 3.000. Wir versuchen, jedem erfolgreichen Antragsteller die beantragte Summe zukommen zu lassen.

Woher kommt das Geld der Stiftung?
Aus den Zinserträgen der Stiftungssumme.

Haben die Stipendiaten nach Bewilligung des Stipendiums (Nachweis-)Pflichten?
Nicht im Sinne eines Haushaltsbuchs oder einer Cent-genauen Buchführung. Sie müssen allerdings einen Bericht über ihr Projekt abgeben zur Veröffentlichung in der "Aktuellen Neurologie".

Kann man auch mehrmals ein Stipendium bei der Felgenhauerstiftung für ein oder mehrere Projekte beantragen?
Ja

Wonach werden die Felgenhauer-Minisymposien ausgewählt?
Auf Vorschlag des jeweiligen Kongresspräsidenten (eig. Mitarbeiter natürlich nicht).  


Vielen Dank für das Interview!

Anm.: Bewerbungen für ein Stipendium können an die Geschäftsstelle der DGN gesendet werden.

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