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„Prof. Montgomery, passen Sie die Weiterbildungsinhalte der rasanten Entwicklung der Neurologie an!“ Mit diesem Appell überreichten die JuNo-Vertreter Dr. Sophie Aschenberg (r.) und Dr. Anne-Sophie Biesalski (m.) BÄK-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery die Petition zur Öffnung des Wahlpflichtjahres. (c) BÄK

21. Juni 2018 – 1579 Unterschriften in drei Monaten – das ist die beachtliche Bilanz der Petition der Jungen Neurologen zur Öffnung des Wahlpflichtjahres in der neurologischen Weiterbildung. Mit der Petition appellieren die Unterzeichner an die Bundesärztekammer, neben einem Wahlpflichtjahr in der Psychiatrie alternativ eine Rotation in andere nahestehende Fächer zu ermöglichen, beispielsweise in die Innere Medizin, die Neuroradiologie oder die Neurochirurgie.

Ende Juni 2018 überreichten Dr. Anne-Sophie Biesalski und JuNo-Sprecherin Dr. Sophie Aschenberg die Unterschriften offiziell an Prof. Frank U. Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer und Verantwortlicher der Musterweiterbildungsordnung (MWBO).
„Uns ist es wichtig, dem ärztlichen Nachwuchs als den direkt Betroffenen eine Stimme zu geben“, betonen die JuNo-Repräsentantinnen, die Prof. Montgomery den Bedarf an internistischen oder neuroradiologischen Kompetenzen anhand konkreter Beispiele aus dem klinischen Alltag eindrücklich erläuterten: Der multimorbide Patient mit akutem Nierenversagen und entgleistem Diabetes mellitus gehöre zum Beispiel zum neurologischen Alltag, ebenso die Bewertung der zerebralen Bildgebung bei einem akuten Schlaganfall. Im Gespräch zeigte Herr Prof. Montgomery Verständnis für die Forderung des Nachwuchses, die Weiterbildungsinhalte der rasanten Entwicklung der Neurologie anzupassen.

JuNos fordern zeitgemäße und sinnvollere Weiterbildung zum Facharzt für Neurologie

Nachdem im Mai 2018 beim Ärztetag die neue MWBO verabschiedet worden ist, treten die Jungen Neurologen entschieden für die Implementierung ihrer Forderung in die Weiterbildungsordnungen der Landesärztekammern ein. Die Petition der Jungen Neurologen ist ein weiterer Schritt auf dem langen und steinigen Weg einer zeitgemäßen und sinnvollen Weiterbildung zum Facharzt für Neurologie. Im nächsten Schritt werden die Jungen Neurologen Gespräche mit den Landesärztekammern aufnehmen, um deren Vertretern zu vermitteln, dass es dringend notwendig es ist, die neurologische Weiterbildung anzupassen.

Sophie Aschenberg, Köln
Anne-Sophie Biesalski, Bochum

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