/*

Auch in diesem Jahr lud die Universitätsklinik Köln zur Summer School der Jungen Neurologen 2018 ein. Die Teilnehmer, ein bunter Mix aus Studenten und Assistenzärzten, kamen dafür eigens aus ganz Deutschland und über dessen Grenzen hinaus angereist. Das Erwartungsspektrum zeigte sich breitgefächert und reichte von dem Wunsch nach einer Auffrischung der neurologischen Kenntnisse vor dem Staatsexamen“ über Entscheidungshilfen für die spätere Facharztwahl“ bis hin zu Tipps und Tricks für Tätigkeit als Assistenzarzt in der Neurologie. Dank des Programms bestehend aus jeder Menge spannender Evergreens der Neurologie gespickt mit den neusten Trends der Forschung, klinischen Kniffs und ausgiebigen Möglichkeiten zum informellen Austausch kam jeder auf seine Kosten.

Tägliche beschäftigten wir uns jeweils drei Stunden mit zwei großen Themenblöcken der Neurologie: Schlaganfall, Epilepsie, Multiple Sklerose, Bewegungsstörungen, neurologische Intensivmedizin, Demenz, Kopfschmerzen und periphere Neurologie. Was auf den ersten Blick langwierig wirkt, ist als Konzept sehr überzeugend: Die Kombination aus einem erfahrenen Dozenten, einer kleinen Gruppe von Teilnehmern und drei ganzen Stunden Zeit erlaubten genaueres Rückfragen und einen lebhaften Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden. Dabei wurden die Seminare durch kleine Schmankerl ergänzt. Neben Videosequenzen, Beispiel-Facharztprüfungen und spannenden Patientenvignetten, durften die Teilnehmer selbst im Labor Daten analysieren und MS-Diagnostik hautnah erleben.

Dass man spannende Neurologie nicht nur im Uniklinik betreiben kann, zeigte uns die niedergelassene Neurologin Dr. Bongartz in ihren Praxisräumlichkeiten im Herzen der Domstadt. Ganz nach ihrem Motto „Sie müssen den Patienten auch anfassen um gute Neurologie zu betreiben“, durften die Teilnehmer von Frau Dr. Bongartz sorgsam ausgewählte Patienten in Kleingruppen selbst untersuchen und deren spannende Krankengeschichte erfahren. Der Schwerpunkt lag hier ganz besonders auf dem Verlauf verschiedenster neurologischer Krankheiten, den man im Klinikum sonst nur punktuell verfolgen kann. 

Selbstverständlich kam neben der Arbeit auch das Vergnügen nicht zu kurz. Neben Kaffeepäuschen, spontanen Eisdielenbesuchen und gemeinsamen Mittagessen standen zwei gemütliche Abende im Brauhaus und beim Italiener auf dem Programm. Auch die zentrale Lage der Unterkunft bot die optimale Voraussetzung die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Als krönenden Abschluss bekamen die Teilnehmer aus erster Hand Hilfestellungen für den Bewerbungsprozess. Mit Rollenspielen und spannenden Anekdoten wurden die Teilnehmer für Vorurteile der Chefetage gegen Generation Y sensibilisiert. 

Wir bedanken uns bei Sophie Aschenberg für die tolle Organisation und bei allen Dozenten für die spannenden und sehr hilfreichen Seminare! Außerdem gratulieren wir zum 10. Jubiläum und hoffen, dass die Summer School auch für die nächsten Generationen von wissbegierigen (Möchtegern-) Neurologen bestehen bleibt.

Rebecca Wicklein 

DGN logo 2018 vert 400

 

*/
Wir nutzen Cookies, um die Zugriffe auf unserer Webseite zu analysieren. Sie können dem jederzeit widersprechen. Weitere Hinweise und die Möglichkeit zum Opt-out finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Datenschutzerklärung Ok