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Januar 2010 – In Deutschland sinkt die Zahl der Medizinstudierenden. Das geht aus den neu veröffentlichten Strukturdaten Neurologie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) hervor. Danach studierten 2008 nur noch 78.505 Männer und Frauen in Deutschland Medizin, 1993 waren es 93.198 gewesen.


Nach Angaben der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen ZVS sind die neuen Studienbedingungen der Grund für den Rückgang. Kleingruppenarbeit und veränderte Prüfungsbedingungen hätten dazu geführt, dass die Hochschulen nicht in der Lage seien, so viele Medizinstudierende zu betreuen, wie Anfang der 90er Jahre. Die ZVS kritisiert, die Mittel für einen Ausbau der Lehrkapazitäten seien nicht im selben Maße gestiegen, wie die Anforderungen an die Lehre.

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